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// tchi-kudum: zoon politikon //

Capoeira ist eine Bewegungskultur mit starker Gemeinschaftsideologie: der Kreis  – Roda – ist der Raum, die Bewegung die Sprache, das Spiel der Kampf. Die zur Kolonialzeit in Brasilien als Widerstand der Versklavten entstandene Kampfkunst basiert auf einem System ungeschriebener Regeln, die von Generation zu Generation weitergetragen werden und zu einer reichen musikalischen Landschaft vertanzt werden. Regina Rossi zerlegt in ihrem neuen Stück die komplexe Struktur des Capoeira in ihre einfachsten Einzelteile und fragt, was den Menschen zu  einem gemeinschaftlichen und spielerischen Geschöpf macht. TCHI-KUDUM: ZOON POLITIKON ist die erste Gruppenchoreografie der gebürtigen Brasilianerin und der dritte Teil ihrer Trilogie der Erschöpfung, in der die junge Künstlerin brasilianische  Volks- und Popkulturen in zeitgenössischer Choreografie neu kartiert.

Konzept  und Choreografie Regina Rossi Von und Mit Nora Elberfeld, Zé da Paiva, Alan Corrales, Ben Asiedu Musik Sofia Borges Visuelle Gestaltung Gonzalo Barahona Lichtdesign Sergio Pessanha Assistenz Juliana Oliveira Dramaturgische Unterstützung Sonia Franken

Eine Produktion von Regina Rossi in Koproduktion mit Kampnagel.

R.Rossi©AnjaBeutler-1  R.Rossi©AnjaBeutler-3 R.Rossi©AnjaBeutlerR.Rossi©AnjaBeutler-2Fotos: Anja Beutler.